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Gesamtnutzungsdauer: die übliche Lebensdauer eines Gebäudes
Die Gesamtnutzungsdauer gibt an, wie viele Jahre ein Gebäude bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung üblicherweise wirtschaftlich genutzt werden kann.
TÜV SÜD zertifizierter Sachverständiger. Mehr als 17 Jahre Bau- und Sanierungspraxis, über 2.300 Begutachtungen.
★★★★★ 4,9 von 5 aus über 60 BewertungenGesamtnutzungsdauer einfach erklärt.
Die ImmoWertV gibt Modellansätze für die Gesamtnutzungsdauer vor, etwa 80 Jahre für Ein- und Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser. Für andere Gebäudearten wie Gewerbehallen gelten kürzere Werte. Die Gesamtnutzungsdauer ist eine Modellgröße und kein Versprechen, dass das Gebäude danach unbrauchbar ist.
Steuerlich gelten eigene typisierte Nutzungsdauern von 33, 40 oder 50 Jahren, die sich aus den Abschreibungssätzen nach § 7 Abs. 4 EStG ergeben.
Was das in der Praxis bedeutet.
Viele Häuser im Norden sind älter als 80 Jahre und werden trotzdem gut genutzt, weil sie modernisiert wurden. Die ImmoWertV berücksichtigt das über eine modifizierte Restnutzungsdauer. Für die steuerliche Abschreibung kann ein Restnutzungsdauergutachten eine kürzere tatsächliche Nutzungsdauer belegen.
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Fragen zum Begriff Gesamtnutzungsdauer
Ist ein Haus nach 80 Jahren wertlos?
Nein. Durch Modernisierung verlängert sich die Restnutzungsdauer.
Warum unterscheiden sich steuerliche und wertermittlungsrechtliche Nutzungsdauer?
Weil sie unterschiedlichen Zwecken dienen: Abschreibung einerseits, Marktbewertung andererseits.
Passende Leistungen und Seiten.
- Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV 2021)
Stand: Oktober 2026. Alle Angaben nach bestem Wissen geprüft. Gesetzeslage und Rechtsprechung können sich ändern.
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Rechtliche Hinweise auf dieser Seite sind eine fachliche Einschätzung im Sinne des Baurechts und ersetzen keine anwaltliche Rechtsberatung. Steuerliche Fragen klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung.