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Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl: wie dicht gebaut werden darf
Grundflächenzahl (GRZ) und Geschossflächenzahl (GFZ) bestimmen, wie viel eines Grundstücks bebaut werden darf. Sie stehen im Bebauungsplan und beeinflussen den Bodenwert.
TÜV SÜD zertifizierter Sachverständiger. Mehr als 17 Jahre Bau- und Sanierungspraxis, über 2.300 Begutachtungen.
★★★★★ 4,9 von 5 aus über 60 BewertungenGrundflächenzahl und Geschossflächenzahl einfach erklärt.
Die Grundflächenzahl gibt an, welcher Anteil der Grundstücksfläche von baulichen Anlagen überdeckt werden darf. Eine GRZ von 0,3 bedeutet, dass 30 Prozent des Grundstücks bebaut werden dürfen. Die Geschossflächenzahl gibt das Verhältnis der Summe aller Vollgeschossflächen zur Grundstücksfläche an. Beide Werte werden im Bebauungsplan nach der Baunutzungsverordnung festgesetzt.
Fehlt ein Bebauungsplan, richtet sich die zulässige Bebauung im Innenbereich nach der Umgebung (§ 34 BauGB).
Was das in der Praxis bedeutet.
In Hamburg spielen ältere Baustufenpläne noch eine Rolle, die andere Begriffe verwenden. Für Eigentümer großer Gartengrundstücke in den Walddörfern oder im Alstertal ist die mögliche Nachverdichtung oft der entscheidende Werttreiber. Bodenrichtwerte beziehen sich häufig auf eine bestimmte GFZ und werden bei Abweichungen umgerechnet.
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Fragen zum Begriff Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl
Wo finde ich GRZ und GFZ?
Im Bebauungsplan, in Hamburg auch in älteren Baustufenplänen. Viele Pläne sind online einsehbar.
Beeinflusst die GFZ den Bodenwert?
Ja. Eine höhere zulässige Ausnutzung erhöht in der Regel den Bodenwert.
Passende Leistungen und Seiten.
- Baunutzungsverordnung (BauNVO), §§ 19, 20
- §§ 30, 34 BauGB
Stand: Oktober 2026. Alle Angaben nach bestem Wissen geprüft. Gesetzeslage und Rechtsprechung können sich ändern.
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Rechtliche Hinweise auf dieser Seite sind eine fachliche Einschätzung im Sinne des Baurechts und ersetzen keine anwaltliche Rechtsberatung. Steuerliche Fragen klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung.